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Feuerwehrhaus

 

Als sich die Gemeinde 1997 entschloss ein Löschfahrzeug zu kaufen, waren die Gedanken und der Entschluss zum jetzigen Gerätehaus bereits gefallen. Ein neues Gelände zu erschließen und ein Gebäude zu errichten war finanziell nicht möglich. Der damalige Betriebsleiter der Banziner Landwirtschafts e.G. Herr Wolfgang Theel stellte uns die damalige Futterhalle in Aussicht.

Ein neuer Betonfußboden, Deckenschalung und Platten wurden eingebracht. Ein neuer Wandanstrich folgte und ein neues Tor wurde gefertigt. Somit wurde dieses, für uns neue, Gerätehaus allein mit Sponsorengeldern von den Mitgliedern der Feuerwehr so hergerichtet, das am 05. Dezember 1998 das Löschfahrzeug in eine helle Halle einziehen konnte. Im November 2004, endlich waren die Eigentumsverhältnisse für Grund und Boden geklärt und dem Kauf des Gebäudes stand nun nichts mehr im Weg.

Nach mehrmaliger Antragstellung für den Anbau eines Sozialtraktes mit Sanitäreinrichtungen und Schulungsraum wurden uns im Jahr 2010 die finanziellen Mittel durch die Gemeinde zugesichert. Es war von uns angedacht, möglichst alle Arbeiten zur Errichtung in einem Zeitraum von 2 Jahren in Eigenleistung durch die Kameraden und fördernden Mitglieder der Wehr zu tätigen.

Am 11.07.2010 begannen wir mit den Arbeiten. Der marode Giebel wurde eingerissen und war nur noch ein Haufen Schutt. An den folgenden Tagen machten wir uns daran, die alten Fundamente aus der Erde zu entfernen um dann die neuen mit der erforderlichen Bewährung herzustellen. Das Fundament einschalen, Rüstung stellen und den neuen Zugang für die Fahrzeughalle im hinteren Bereich freistemmen. Am 10.08.2010 wurden die ersten Fundamente für die Tore geschüttet. An den darauffolgenden Tagen konnte der Giebel gemauert werden. Der Ringanker der in Zukunft den Giebel mit der restlichen Halle verbindet wurde ebenso von uns gefertigt, wie auch das Mauerwerk innen und außen verputzt.

Ein wirtschaftlicher Umgang und das Vergleichen von Angeboten ermöglichte uns eine Sanierung der alten und durchlässigen Glasbausteine welche wir gegen neue jetzt rote Fenster austauschten.

Zwischenzeitlich wurden die beiden Rolltore durch eine Fachfirma installiert und so konnten wir beide Fahrzeugstellplätze fortan nutzen.

Noch kurz vor dem Winter und dem jährlichen Kassenschluss entschlossen wir uns am 06.11.2010 die Dachsanierung der Fahrzeughalle anzugehen. Die teilweise gerissenen Wellasbestplatten aus den 70 iger Jahren wurden einer fachmännischen Entsorgung zugeführt. Ebenso mussten die alten Dachlatten erneuert und vor den Trapezblechdachplatten noch eine Unterspannbahnrauf aufgebracht werden. Das war noch mal ein gewaltiger Kraftakt an Manpower. Aber es gelang uns.

Die Giebelsanierung noch gar nicht ganz beendet fingen wir mit dem Erdaushub für das Fundament des Anbaus an. Fundamente schachten, Bewährung legen und so konnte in den Morgenstunden des 03.11.2010 die Fundamente gegossen.

Es folgte die Schalung und das Legen der Bewährung für die Betonplatte damit am 05.11.2010 die Betonplatte geschüttet werden konnte. Ein überraschender Winter 2010/2011 zwang uns in eine längere Pause und so hieß es nur noch Baustelle aufräumen und winterfest machen.

Der Beginn der Maurerarbeiten erfolgte schon sehr zeitig nach dem Frost am 28.03.2011. Das Wände Mauern ging ziemlich rasch von der Hand. Es folgte Stürze einziehen, Ringanker mauern und zuletzt diesen auch schütten.

Und so konnten wir nach dem Dachstuhl richten am 23.07.2011 Richtfest feiern. Die vollständige Bedachung wurde rasch im Anschluss hergestellt. So konnten alle weiteren Arbeiten, doch relativ im Trockenen erfolgen.

Giebel hoch mauern, den Ringanker schütten und weitere Innenwände setzen-folgte in den anschließenden Wochen.

Nach der Deckenschalung konnte nun auch Heiko, unser Elektriker seine Arbeit fortsetzen.

Mit der Dämmwolle und den ersten Rigipsdecken nahmen die Räume schon allmählich Gestalt an. Im Zuge des Sommers kamen auch Außenarbeiten wie: Sockel freilegen, Entwässerungskanäle graben, Sammelgrube setzen und die Randbefestigung im hinteren Bereich des Grundstückes durch Setzen von L-Betonstützen hinzu.

Maurerarbeiten im Innen- und Außenbereich, Elektroinstallationen, Fenster einbauen und die Abgasabsauganlage installieren folgten. Die Außenfassade der Fahrzeughalle erhielt eine Isolierschicht vorgesetzt und anschließend wurde diese zusammen mit der Anbaufassade innen wie auch außen geputzt. Am 12.11.11 begannen wir mit dem Herrichten der Gastankstellfläche sowie den Erdarbeiten für die Gashausanschlussleitung und so konnte am 13.12.2011 die Heizung in Betrieb genommen werden. Wir unterstützten die Heizungsbaufirma beim Verlegen der Fußbodendämmung und halfen bei der Vorbereitung zum Estrich fertigen. Für unseren Kunstharzfußboden war es notwendig, den frischen Estrich abzuschleifen.

Türzargen einsetzen, Elektroarbeiten, Außenarbeiten und die ersten Malerarbeiten mit der Montage der Sanitäranlagen folgten nahtlos.

Am 23.11.2011 schlossen wir die Dacharbeiten endgültig ab, die Sorge um einen überraschenden Wintereinbruch war allerdings unbegründet.

Decken spachteln, Fliesen legen und weitere Trockenbau- und Elektroarbeiten beschäftigten uns noch bis in den März hinein. Für das Aufbringen des Kunstharzfußbodens haben wir uns schon im Vorfeld fachmännische Unterstützung herangeholt.

Das Aufstellen der Küche, die Restauration der Stühle und auch die abschließenden Außenarbeiten und die Fertigung des Unterschlags geschahen in den letzten Tagen vor dem großen Fest.

Ein großer Kraftakt stellte das Pflastern der Auffahrt und der Stellflächen dar. Mit einem letzten großen Kraftakt und zahlreichen Helfern gelang uns das hervorragend. Zu allerletzt wurde der Hallenfußboden durch eine Fachfirma gefliest.

Fertigstellung des Feuerwehrhauses

 

Für die tatkräftige Unterstützung beim Bau des Feuerwehrhauses bedanken sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Banzin bei:

Holger Röckel, Markus Lüpken, Volker Aude, der Firma Haul, Herrn Martens, der zuständige Sachbearbeiterin des Bauamtes Frau Fenske, Walter Wulf, den Nachbarn, der Gemeindevertretung Vellahn, der Banziner Landwirtschafts e.G. und allen Helfern und Freunden der Feuerwehr.

Das neue Feuerwehrhaus

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